Vita

Der junge, österreichische Bariton Tobias Lusser ist ab der Saison 2026/27 als Mitglied des internationalen Opernstudios an der Oper Köln engagiert. Er wird dort u.a. als Marullo in Rigoletto, Papageno in Die Zauberflöte und als Freddy Eynsford-Hill in My fair Lady zu hören sein. 

In der Saison 2024/25 war er an der Vlaamse Opera in Opern von M. Ravel, L. Nono und A. Berg in Antwerpen und Gent zu hören. Außerdem gastierte er als Papageno/Die Zauberflöte am Staatstheater Saarbrücken.
In der Saison 2023/24 sang er als Gast u.a. am Staatstheater Karlsruhe (Papageno) und an der Kammeroper München (Conte Almaviva). Im Oktober 2022 gab er sein professionelles Operndebüt am Badischen Staatstheater Karlsruhe als Papageno in "Die Zauberflöte“ (W.A.Mozart). 

Als gefragter Konzertsolist war er bereits im Münchener Herkulessaal, im Wiener Konzerthaus, im Koningin Elizabethzaal Antwerpen, sowie im Muziekcentrum De Bijloke in Gent und im Festspielhaus St. Pölten zu hören und arbeitete u.a. mit den Münchener Symphonikern, dem Bruckner Orchester Linz, dem Symfonisch Orkest Opera Ballet Vlaanderen, den Bad Reichenhaller Philharmonikern, sowie dem L‘Orfeo Barockorchester und sang große Partien seines Fachs, wie u.a. L.v. Beethovens "9. Sinfonie", „Carmina Burana“ (C. Orff), "Ein deutsches Requiem" (J. Brahms), „Messa di Gloria“ (G. Puccini, sowie "L'enfance du Christ" (H. Berlioz) und „Erlkönigs Tochter“ (N. Gade).

Das Lied nimmt in seinem Schaffen einen besonderen Stellenwert ein. Er gastierte mit Liederabenden u.a. bei der Schubertiada Vilabertran und beim Hidalgo-Festival München, sowie im Konzerthaus Klagenfurt. Zu seinem Konzertrepertoire zählt u.a. "An die ferne Geliebte" (L.v.Beethoven), "Dichterliebe" Op.48 (R. Schumann), "Die schöne Magelone" Op.33 (J. Brahms) und das "italienische Liederbuch" (H. Wolf).

Er ist Preisträger des internationalen Carl-Orff-Gesangswettbewerbs, des Wettbewerbs "Zukunftsstimmen" von Elina Garanca und des Fritz-Wunderlich-Förderpreises der Fritz-Wunderlich- Musikgesellschaft Kusel, sowie des Bundeswettbewerbs „Prima la Musica“ in der Kategorie „Solo Gesang“. 

Seit 2023 ist er Stipendiat bei Yehudi Menuhin Live Music Now München e.V., sowie Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes München.

Tobias Lusser studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Lars Woldt. Weitere wichtige musikalische Impulse bekam er durch Tobias Truniger und Prof. Wolf-Michael Storz, sowie in Meisterkursen bei u.a. Petra Lang, Olaf Bär, Rudolf Piernay und Helmut Deutsch.

Bereits mit fünf Jahren sammelte er erste musikalische Erfahrungen auf dem Cello und später auch auf dem Klavier und studierte Orgel am Konservatorium für Kirchenmusik St. Pölten, wo er auch seinen ersten Gesangsunterricht erhielt.

Zuletzt aktualisiert: September 2026

 

Die Vita darf nur in Rücksprache mit dem Künstler gekürzt oder anderweitig verändert werden.